Broschüre: Feuer um Mitternacht, Zerstörung im Morgengrauen: Sabotage und Sozialer Krieg (Kasimere Bran)

Sabotage kann in allen Situationen, in jedem Terrain und von denen, die sie anwenden möchten, eingesetzt werden. Sie erfordert keine Spezialisierung oder Fähigkeiten, nur Initiative. Obwohl Nachrichten über Sabotage schwer zu finden sind, da sie von den Machthaber:innen verschleiert und negiert werden, gibt es einige bemerkenswerte Beispiele für ihren Einsatz, die wir untersuchen möchten. Diese Liste ist keineswegs vollständig, sondern eher eine Auswahl relevanter Beispiele.

Übersetzung: Namenlos – Eine egoistische Kritik der Identität (Wolfi Landstreicher)

Erst dann, wenn nichts von dir ausgesagt und du nur genannt wirst, wirst du anerkannt als du. Solange etwas von dir ausgesagt wird, wirst du nur als dieses Etwas (Mensch, Geist, Christ u.s.f.) anerkannt.

– Max Stirner (Parerga, Kritiken, Repliken, 1986)

Es ist amüsant, wie oft Menschen Identität mit Individualität verwechseln. Identität geht auf ein lateinisches Wort zurück, das “Gleichheit” bedeutet. Und Gleichheit impliziert die Existenz von etwas, mit dem ich gleich sein kann.

Übersetzung: CLODO spricht

Sporadische Sabotageakte gegen Unternehmen, die am Bau von Kernkraftwerken beteiligt waren, begannen Mitte 1979 in der Region Toulouse, Frankreich. Dies geschah auf dem Höhepunkt des starken, breit angelegten regionalen Widerstands gegen den Bau des GOLFECH-Atomkraftwerks am Fluss Garonne. Doch die lokale Anti-Atomkraft-Bewegung geriet Anfang 1981 in eine Sackgasse, als klar wurde, dass GOLFECH unvermindert weitergebaut werden würde. Trotz oder gerade wegen dieser Sackgasse wurden die Sabotageakte häufiger und die Ziele vielfältiger.

Übersetzung: Gebt den Aktivismus auf! (Andrew X)

Erste grobe Übersetzung. Momentan wird das Nachwort noch übersetzt.

Ein Problem, das beim Aktionstag am 18. Juni1 deutlich wurde, war die Annahme einer aktivistischen Mentalität. Dieses Problem wurde beim 18. Juni besonders deutlich, gerade weil die an der Organisation beteiligten Menschen und die Menschen, die am Tag selbst beteiligt waren versuchten, über diese Beschränkungen hinauszugehen. Dieser Beitrag ist keine Kritik an den Beteiligten – eher ein Versuch, zum Nachdenken über die Herausforderungen anzuregen, vor denen wir stehen, wenn wir es wirklich ernst meinen mit unserer Absicht, die kapitalistische Produktionsweise abzuschaffen.

Übersetzung und Broschüre: Revolutionäre Organisationen und individuelles Kommitment (Monsieur Dupont)

 Einige Ratschläge für Revolutionär_innen von Monsieur Dupont.
  1. Du musst nirgendwo beitreten – bestimme selbst, wie du mit dem Milieu umgehst.
  2. Gib nur das, womit du dich wohl fühlst zu geben.
  3. Toleriere niemals moralischen Druck zur Teilnahme an ‘Aktionen’. Als Antwort auf aktivistische Scheinheilige sage, ‘wir sollten nichts tun’, um unterschiedliche Positionen zu etablieren.
  4. Die Revolution beruht nicht darauf, dass du dich einem bestimmten ‘Bewusstsein’ anpasst, also fühle dich weder an Orthodoxien gebunden, noch verlange es von anderen.
  5. Alle Gruppen funktionieren eigentlich nur durch die Arbeit von ein oder zwei Individuen, wenn du also überhaupt einen Beitrag leistest, dann tust du mehr als die Meisten – und sprich immer als du selbst und nicht als die Gruppe.